Zimmerpflanzen für dunkle Räume

Die meisten Pflanzen bevorzugen sonnige Plätze. Doch die im folgenden Text genannten Pflanzenarten ziehen den Schatten sonnigen Plätzen vor. Zudem sind sie richtig pflegeleicht. Daher sind sie einfach ideal für dunkle und schattige Plätze in der Wohnung.

Glücksfeder

Die Glücksfeder, bzw. Zamioculcas zamiifolia weist dicke und glänzende Blätter auf. Ursprünglich aus Ostafrika stammend, braucht diese Pflanze kaum Sonnenlicht. Zwar erfolgt ihr Wachstum etwas langsamer im Dunkeln, doch ihre Blätter bleiben selbst auf schattigen Plätzen grün.

Generell sind Pflanzen mit einem dunklem, sattigen Grün für schattige Zimmerecken besser geeignet als Pflanzen mit gescheckten Blättern.

Die Glücksfeder braucht jeweils einmal in einer oder zwei Wochen Wasser. Wenn das obere Blattpaar jedoch abfällt, kann es bedeuten, dass die Pflanze zu trocknen beginnt. Daher sollte man sie nicht zu lange ohne Wasser lassen. Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden.

Bogenhanf

Diese Pflanze besitzt neben dem Namen Bogenhanf noch weitere Namen: Sansevieria, Schwiegermutterzunge oder Schlangenpflanze. Mit den charakteristischen schwertförmigen Blättern hält sich diese Pflanze gern sowohl in der Sonne als auch im Schatten auf. Sie kommt oft in Südasien, in Afrika und auf der arabischen Halbinsel vor. Daher eignet sie sich hervorragend für Orte im Haus an, welche nicht der Sonne ausgesetzt sind. So kann der Bogenhanf sogar jahrelang ohne Sonne auskommen.

Die Pflanze wird alle zwei bis drei Wochen gegossen. Vor dem Gießen sollte überprüft werden, ob sich die Erde feucht anfühlt. Ist dies der Fall, sollte mit dem Gießen noch etwas gewartet werden. Wenn es um die Menge an Wasser geht, die beim Gießen verwendet wird, so wird etwa die Hälfte im Vergleich zu den übrigen Zimmerpflanzen verwendet.

Drachenbaum

Der Drachenbaum, auch Dracaena genannt, ist ein Spargelgewächs und stammt ursprünglich von den Kanarischen Inseln. Es gibt eine ganze Reihe Arten dieser Pflanzenart und als das wichtigste Merkmal dieser Pflanze gilt die Anordnung der schwertförmigen Blätter um einen dünnen Stamm herum.

Im Sommer wird der Drachenbaum einmal in der Woche gegossen. Im Winter erfolgt dies noch seltener.

Kentiapalme

Howea forsteriana, auch als Kentiapalme bekannt, wächst in der Natur im Schatten hoher Bäume. Diese wird bis zu zehn Meter hoch in der natürlichen Umgebung und in die dunkle Ecke des Zimmers platziert kann sie die Höhe von zwei Metern erreichen.

Die Kentiapalme erfordert regelmäßiges Gießen, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Dies sollte einmal in der Woche geschehen.

Gummibaum

Ficus elastica, auch Gummibaum genannt, mag ebenfalls keine Sonne. Denn bei zu viel Wärme und Licht lässt dieser die Blätter hängen.

Wie alle anderen Schattenpflanzen benötigt auch der Gummibaum nicht viel Wasser. Nach dem Gießen wird das überschüssige Wasser einfach zum Ablaufen gelassen. Das erneute Gießen sollte erst dann erfolgen, wenn die Erde ganz trocken ist. Bis dahin können selbst einige Wochen vergehen.

Sukkulenten

Sukkulenten sind sehr robust und sind in dunklen Ecken hervorragend aufgehoben. Nur sollte deren Nähe zur Heizung vermieden werden. Sie erfordern kaum Wasser, sodass sie alle paar Wochen gegossen werden müssen. In den Wintermonaten kann man sogar gänzlich auf das Wässern verzichten.

Bubikopf

Soleirolia soleirolii, auch unter dem Namen Bubikopf bekannt, kann überall dorthin aufgestellt werden, wo keine direkte Sonneneinstrahlung vorliegt. Bei diesem Brennesselgewächs, welches ursprünglich aus Sardinien und Korsika stammt, handelt es sich im eine krautige Zimmerpflanze.

Beim Gießen muss bedacht werden, dass die Blätter das Wasser überhaupt nicht mögen. Man gießt die Pflanze also am besten von unten, wobei das Wasser in den Übertopf oder den Untersetzer geschüttet wird.

 

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