So werden Tischdecken wieder weiß

Eine weiße Tischdecke überzeugt durch ihre schlichte Eleganz und vermittelt ein hochwertiges und edles Ambiente. Diese sind jedoch ständig Essen und Trinken und somit Flecken ausgesetzt. Im Folgenden wird erklärt, wie man die weiße Tischdecke am einfachsten wieder weiß bekommt.

Kochwäsche

Der größte Vorteil der weißen Tischdecken liegt in der Tatsache, dass diese bei hohen Temperaturen gewaschen werden können, ohne dass dabei ihre Farbe einbüßen muss.

Wenn die Tischdecke nicht aus Kunstfasern besteht, kann sie problemlos mit 90 Grad gewaschen werden. Wer sicher gehen will, dass die Tischdecke tatsächlich wieder weiß wird, kann zudem zu der Wäsche ein Bleichmittel dazu geben. Diese werden meist bereits in kleinen Papiersäckchen vordosiert angeboten. In dieser Form können sie unbesorgt mit der Wäsche in die Waschmaschine gegeben werden.

Vorbehandlung hartnäckiger Flecken

Es gibt jedoch auch Flecken, welche wirklich hartnäckig sind und ohne Vorbehandlung kaum aus der Tischdecke herauszubekommen sind. Bei diesen muss man anders vorgehen, wenn man diese wirklich aus der Tischdecke heraus haben will. Dies bedeutet, dass solche Flecken eine Vorbehandlung benötigen.

Vorbehandlung von Weinflecken

Zu den hartnäckigen Flecken zählt in erster Linie die gemeinen Rotweinflecken. Sind diese frisch, werden sie einfach kräftig mit Salz bestreut. Hierbei handelt es sich tatsächlich nicht um ein Ammenmärchen, sondern um einen wirklich hilfreichen Tipp. Denn dieser beruht auf einem physikalischen Grundsatz. Salz nimmt nämlich viel Feuchtigkeit auf und entzieht dem Fleck die Feuchtigkeit, sodass dem Gewebe zugleich auch der Fleck entzogen wird. Denn der Farbstoff von Rotweinflecken ist in Flüssigkeit gebunden.

Neben Salz gilt der Tipp mit dem Essig ebenfalls als sehr hilfreich. In diesem Fall werden die Rotweinflecken anstatt mit Salz und Wasser einfach mit purer Essigessenz vorbehandelt.

Vorbehandlung von Kaffeeflecken

Kaffeeflecken sind wirklich störend und schwer aus dem Gewebe herauszuwaschen. Dabei kann man den Kaffeefleck einfach einweichen. Wenn sich die Tischdecke noch auf dem Tisch befindet, kann ein kleiner Teller mit Wasser direkt unter den Fleck geschoben werden. Von oben wird dazu noch ein Esslöffel Waschpulver auf den Fleck gegeben. In dieser Ausgabe wird die Tischdecke über Nacht gelassen und kann am nächsten Tag in der Waschmaschine landen. Dasselbe kann auch mit Kakaoflecken unternommen werden.

Vorbehandlung von Obstflecken

Obstflecken benötigen meist eine Vorbehandlung mit speziellem Fleckentferner für Obst. Denn diese sind wirklich nicht einfach aus der Tischedecke herauszubekommen. Um den besten Erfolg zu erzielen, sollte man nach der Packungsanleitung vorgehen. Spezialreiniger gibt es ebenfalls für andere Flecken, wie zum Beispiel für Blut-, Tinten- oder Schimmelflecken. In diesen Fällen hält man sich ebenfalls an die Packungsanleitung.

 

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Zimmerpflanzen für dunkle Räume

Die meisten Pflanzen bevorzugen sonnige Plätze. Doch die im folgenden Text genannten Pflanzenarten ziehen den Schatten sonnigen Plätzen vor. Zudem sind sie richtig pflegeleicht. Daher sind sie einfach ideal für dunkle und schattige Plätze in der Wohnung.

Glücksfeder

Die Glücksfeder, bzw. Zamioculcas zamiifolia weist dicke und glänzende Blätter auf. Ursprünglich aus Ostafrika stammend, braucht diese Pflanze kaum Sonnenlicht. Zwar erfolgt ihr Wachstum etwas langsamer im Dunkeln, doch ihre Blätter bleiben selbst auf schattigen Plätzen grün.

Generell sind Pflanzen mit einem dunklem, sattigen Grün für schattige Zimmerecken besser geeignet als Pflanzen mit gescheckten Blättern.

Die Glücksfeder braucht jeweils einmal in einer oder zwei Wochen Wasser. Wenn das obere Blattpaar jedoch abfällt, kann es bedeuten, dass die Pflanze zu trocknen beginnt. Daher sollte man sie nicht zu lange ohne Wasser lassen. Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden.

Bogenhanf

Diese Pflanze besitzt neben dem Namen Bogenhanf noch weitere Namen: Sansevieria, Schwiegermutterzunge oder Schlangenpflanze. Mit den charakteristischen schwertförmigen Blättern hält sich diese Pflanze gern sowohl in der Sonne als auch im Schatten auf. Sie kommt oft in Südasien, in Afrika und auf der arabischen Halbinsel vor. Daher eignet sie sich hervorragend für Orte im Haus an, welche nicht der Sonne ausgesetzt sind. So kann der Bogenhanf sogar jahrelang ohne Sonne auskommen.

Die Pflanze wird alle zwei bis drei Wochen gegossen. Vor dem Gießen sollte überprüft werden, ob sich die Erde feucht anfühlt. Ist dies der Fall, sollte mit dem Gießen noch etwas gewartet werden. Wenn es um die Menge an Wasser geht, die beim Gießen verwendet wird, so wird etwa die Hälfte im Vergleich zu den übrigen Zimmerpflanzen verwendet.

Drachenbaum

Der Drachenbaum, auch Dracaena genannt, ist ein Spargelgewächs und stammt ursprünglich von den Kanarischen Inseln. Es gibt eine ganze Reihe Arten dieser Pflanzenart und als das wichtigste Merkmal dieser Pflanze gilt die Anordnung der schwertförmigen Blätter um einen dünnen Stamm herum.

Im Sommer wird der Drachenbaum einmal in der Woche gegossen. Im Winter erfolgt dies noch seltener.

Kentiapalme

Howea forsteriana, auch als Kentiapalme bekannt, wächst in der Natur im Schatten hoher Bäume. Diese wird bis zu zehn Meter hoch in der natürlichen Umgebung und in die dunkle Ecke des Zimmers platziert kann sie die Höhe von zwei Metern erreichen.

Die Kentiapalme erfordert regelmäßiges Gießen, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Dies sollte einmal in der Woche geschehen.

Gummibaum

Ficus elastica, auch Gummibaum genannt, mag ebenfalls keine Sonne. Denn bei zu viel Wärme und Licht lässt dieser die Blätter hängen.

Wie alle anderen Schattenpflanzen benötigt auch der Gummibaum nicht viel Wasser. Nach dem Gießen wird das überschüssige Wasser einfach zum Ablaufen gelassen. Das erneute Gießen sollte erst dann erfolgen, wenn die Erde ganz trocken ist. Bis dahin können selbst einige Wochen vergehen.

Sukkulenten

Sukkulenten sind sehr robust und sind in dunklen Ecken hervorragend aufgehoben. Nur sollte deren Nähe zur Heizung vermieden werden. Sie erfordern kaum Wasser, sodass sie alle paar Wochen gegossen werden müssen. In den Wintermonaten kann man sogar gänzlich auf das Wässern verzichten.

Bubikopf

Soleirolia soleirolii, auch unter dem Namen Bubikopf bekannt, kann überall dorthin aufgestellt werden, wo keine direkte Sonneneinstrahlung vorliegt. Bei diesem Brennesselgewächs, welches ursprünglich aus Sardinien und Korsika stammt, handelt es sich im eine krautige Zimmerpflanze.

Beim Gießen muss bedacht werden, dass die Blätter das Wasser überhaupt nicht mögen. Man gießt die Pflanze also am besten von unten, wobei das Wasser in den Übertopf oder den Untersetzer geschüttet wird.

 

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