Bilderrahmen richtig aufhängen

Bilder an den Wänden sind sehr beliebt. Dies wundert nicht, zumal diese jeden Raum in einen individuellen Ort verwandeln. Doch das Aufhängen von Bildern kann sich manchmal schwerer gestalten, als gedacht. Zum Glück gibt es paar Tipps, mithilfe welcher das Aufhängen von Bildern einfach und schnell erledigt wird.

Die richtige Höhe

In erster Linie muss die richtige Höhe ausgewählt werden. Als Regel gilt, dass sich zwei Drittel des Bildes unter und ein Drittel des Bildes über der Augenhöhe befinden muss. Doch selbst Ausnahmefälle können richtig interessant erscheinen. So kann man zum Beispiel mit Absicht ein Bild extra hoch aufstellen und sogar mehrere Bilder auf den Boden.

Durch die Verwendung einer Leiste kann für Abwechslung gesorgt werden, und zwar jeden Tag. Dazu wird die Bilderleiste etwas höher an die Wand gedübelt.

Der richtige Abstand zwischen den Bildern

In schmalen Räumen, wie zum Beispiel dem Flur, sollte man nicht mehr als ein Bild aufhängen. Dieses sollte zudem nicht zu groß sein. Ansonsten brauchen die Bilder nebeneinander aufgehängt ausreichend Abstand, damit sie auch zur Geltung kommen. Da sollte man sich am besten überlegen, welche Bilder man öfter betrachten möchte. Denn solche Bilder gehören in das Wohnzimmer.

Farbabstimmung

Wenn es um Bilder geht, kann man durch die Farbauswahl richtige Effekte erzeugen. So kann man beispielsweise die Farben auf dem Foto mit den Farben der Wohnaccessoires abstimmen. Oder sogar schwarz-weiße Bilder mit denjenigen kombinieren, die farblich richtig zur Geltung kommen wollen, wie zum Beispiel mit Rosa oder Rot.

Wandgalerie

Eine Wandgalerie bietet die Möglichkeit, Bilder einfach spontan aufzuhängen. Dazu werden einfach dreimal fünf Nägel mit Hilfe einer Wasserwaage eingeschlagen. Auf diese werden anschließend sowohl Bilder als auch Postkarten oder hübsches Papier befestigt. Am besten mit Clips. Dadurch wirkt die ganze Galerie wie eine phantasievolle Einheit, die alle Blicke auf sich zieht. Durch das Lassen von Freiräumen wird die Lässigkeit im Raum unterstrichen.

Petersburger Hängung

Bei der sog. Petersburger Hängung sind die Bilder nicht an imaginären Linien ausgerichtet, sodass das Ensable vielseitig wirkt und sich nach belieben in alle Richtungen ergänzen lässt. Damit alles zu einer Einheit verschmilzt, hält man sich am besten an ein Farbcode und greift zu schwarzen Rahmen.

Kante an Kante aufgehängt

Man kann die Bilder auch Kante an Kante aufhängen. Dadurch wirken die Bilder wie eine große Collage. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass es ein verbindendes Element gibt, wie zum Beispiel die Schrift.

Das klassische Aufhängen

Es ist schön, wenn die Bilderrahmen alle gleich groß sind und in gleichem Abstand voneinander entfernt aufgehängt werden. Dazu müssen jedoch alle Zwischenräume, sowie die Höhe jedes Bilderrahmens exakt ausgemessen werden. Pro Bild sollte man mit je zwei Schrauben arbeiten. Daneben darf die Wasserwaage keinesfalls fehlen.

Fun Fact: in Düsseldorf gibt es praktisch ein kleines Museum, das dem Bilderrahmen gewidmet ist, den Link zur Ausstellung gibt es HIER.