So werden Tischdecken wieder weiß

Eine weiße Tischdecke überzeugt durch ihre schlichte Eleganz und vermittelt ein hochwertiges und edles Ambiente. Diese sind jedoch ständig Essen und Trinken und somit Flecken ausgesetzt. Im Folgenden wird erklärt, wie man die weiße Tischdecke am einfachsten wieder weiß bekommt.

Kochwäsche

Der größte Vorteil der weißen Tischdecken liegt in der Tatsache, dass diese bei hohen Temperaturen gewaschen werden können, ohne dass dabei ihre Farbe einbüßen muss.

Wenn die Tischdecke nicht aus Kunstfasern besteht, kann sie problemlos mit 90 Grad gewaschen werden. Wer sicher gehen will, dass die Tischdecke tatsächlich wieder weiß wird, kann zudem zu der Wäsche ein Bleichmittel dazu geben. Diese werden meist bereits in kleinen Papiersäckchen vordosiert angeboten. In dieser Form können sie unbesorgt mit der Wäsche in die Waschmaschine gegeben werden.

Vorbehandlung hartnäckiger Flecken

Es gibt jedoch auch Flecken, welche wirklich hartnäckig sind und ohne Vorbehandlung kaum aus der Tischdecke herauszubekommen sind. Bei diesen muss man anders vorgehen, wenn man diese wirklich aus der Tischdecke heraus haben will. Dies bedeutet, dass solche Flecken eine Vorbehandlung benötigen.

Vorbehandlung von Weinflecken

Zu den hartnäckigen Flecken zählt in erster Linie die gemeinen Rotweinflecken. Sind diese frisch, werden sie einfach kräftig mit Salz bestreut. Hierbei handelt es sich tatsächlich nicht um ein Ammenmärchen, sondern um einen wirklich hilfreichen Tipp. Denn dieser beruht auf einem physikalischen Grundsatz. Salz nimmt nämlich viel Feuchtigkeit auf und entzieht dem Fleck die Feuchtigkeit, sodass dem Gewebe zugleich auch der Fleck entzogen wird. Denn der Farbstoff von Rotweinflecken ist in Flüssigkeit gebunden.

Neben Salz gilt der Tipp mit dem Essig ebenfalls als sehr hilfreich. In diesem Fall werden die Rotweinflecken anstatt mit Salz und Wasser einfach mit purer Essigessenz vorbehandelt.

Vorbehandlung von Kaffeeflecken

Kaffeeflecken sind wirklich störend und schwer aus dem Gewebe herauszuwaschen. Dabei kann man den Kaffeefleck einfach einweichen. Wenn sich die Tischdecke noch auf dem Tisch befindet, kann ein kleiner Teller mit Wasser direkt unter den Fleck geschoben werden. Von oben wird dazu noch ein Esslöffel Waschpulver auf den Fleck gegeben. In dieser Ausgabe wird die Tischdecke über Nacht gelassen und kann am nächsten Tag in der Waschmaschine landen. Dasselbe kann auch mit Kakaoflecken unternommen werden.

Vorbehandlung von Obstflecken

Obstflecken benötigen meist eine Vorbehandlung mit speziellem Fleckentferner für Obst. Denn diese sind wirklich nicht einfach aus der Tischedecke herauszubekommen. Um den besten Erfolg zu erzielen, sollte man nach der Packungsanleitung vorgehen. Spezialreiniger gibt es ebenfalls für andere Flecken, wie zum Beispiel für Blut-, Tinten- oder Schimmelflecken. In diesen Fällen hält man sich ebenfalls an die Packungsanleitung.

 

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Zimmerpflanzen für dunkle Räume

Die meisten Pflanzen bevorzugen sonnige Plätze. Doch die im folgenden Text genannten Pflanzenarten ziehen den Schatten sonnigen Plätzen vor. Zudem sind sie richtig pflegeleicht. Daher sind sie einfach ideal für dunkle und schattige Plätze in der Wohnung.

Glücksfeder

Die Glücksfeder, bzw. Zamioculcas zamiifolia weist dicke und glänzende Blätter auf. Ursprünglich aus Ostafrika stammend, braucht diese Pflanze kaum Sonnenlicht. Zwar erfolgt ihr Wachstum etwas langsamer im Dunkeln, doch ihre Blätter bleiben selbst auf schattigen Plätzen grün.

Generell sind Pflanzen mit einem dunklem, sattigen Grün für schattige Zimmerecken besser geeignet als Pflanzen mit gescheckten Blättern.

Die Glücksfeder braucht jeweils einmal in einer oder zwei Wochen Wasser. Wenn das obere Blattpaar jedoch abfällt, kann es bedeuten, dass die Pflanze zu trocknen beginnt. Daher sollte man sie nicht zu lange ohne Wasser lassen. Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden.

Bogenhanf

Diese Pflanze besitzt neben dem Namen Bogenhanf noch weitere Namen: Sansevieria, Schwiegermutterzunge oder Schlangenpflanze. Mit den charakteristischen schwertförmigen Blättern hält sich diese Pflanze gern sowohl in der Sonne als auch im Schatten auf. Sie kommt oft in Südasien, in Afrika und auf der arabischen Halbinsel vor. Daher eignet sie sich hervorragend für Orte im Haus an, welche nicht der Sonne ausgesetzt sind. So kann der Bogenhanf sogar jahrelang ohne Sonne auskommen.

Die Pflanze wird alle zwei bis drei Wochen gegossen. Vor dem Gießen sollte überprüft werden, ob sich die Erde feucht anfühlt. Ist dies der Fall, sollte mit dem Gießen noch etwas gewartet werden. Wenn es um die Menge an Wasser geht, die beim Gießen verwendet wird, so wird etwa die Hälfte im Vergleich zu den übrigen Zimmerpflanzen verwendet.

Drachenbaum

Der Drachenbaum, auch Dracaena genannt, ist ein Spargelgewächs und stammt ursprünglich von den Kanarischen Inseln. Es gibt eine ganze Reihe Arten dieser Pflanzenart und als das wichtigste Merkmal dieser Pflanze gilt die Anordnung der schwertförmigen Blätter um einen dünnen Stamm herum.

Im Sommer wird der Drachenbaum einmal in der Woche gegossen. Im Winter erfolgt dies noch seltener.

Kentiapalme

Howea forsteriana, auch als Kentiapalme bekannt, wächst in der Natur im Schatten hoher Bäume. Diese wird bis zu zehn Meter hoch in der natürlichen Umgebung und in die dunkle Ecke des Zimmers platziert kann sie die Höhe von zwei Metern erreichen.

Die Kentiapalme erfordert regelmäßiges Gießen, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Dies sollte einmal in der Woche geschehen.

Gummibaum

Ficus elastica, auch Gummibaum genannt, mag ebenfalls keine Sonne. Denn bei zu viel Wärme und Licht lässt dieser die Blätter hängen.

Wie alle anderen Schattenpflanzen benötigt auch der Gummibaum nicht viel Wasser. Nach dem Gießen wird das überschüssige Wasser einfach zum Ablaufen gelassen. Das erneute Gießen sollte erst dann erfolgen, wenn die Erde ganz trocken ist. Bis dahin können selbst einige Wochen vergehen.

Sukkulenten

Sukkulenten sind sehr robust und sind in dunklen Ecken hervorragend aufgehoben. Nur sollte deren Nähe zur Heizung vermieden werden. Sie erfordern kaum Wasser, sodass sie alle paar Wochen gegossen werden müssen. In den Wintermonaten kann man sogar gänzlich auf das Wässern verzichten.

Bubikopf

Soleirolia soleirolii, auch unter dem Namen Bubikopf bekannt, kann überall dorthin aufgestellt werden, wo keine direkte Sonneneinstrahlung vorliegt. Bei diesem Brennesselgewächs, welches ursprünglich aus Sardinien und Korsika stammt, handelt es sich im eine krautige Zimmerpflanze.

Beim Gießen muss bedacht werden, dass die Blätter das Wasser überhaupt nicht mögen. Man gießt die Pflanze also am besten von unten, wobei das Wasser in den Übertopf oder den Untersetzer geschüttet wird.

 

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Massivholz für ruhiges Ambiente

Massives Holz ist ein Element, mit dem man sich die Natur ins Haus holen kann. Dieses warme Material passt zu jedem Einrichtungsstil, egal ob man sich für rustikal, nordisch oder elegant entscheiden möchte. Die Massivholzmöbel werden heute weitgehend schadstofffrei angefertigt und sind so haltbar, dass sie Generationen überdauern können.

Schön eingerichtet mit Holz

Holz eignet sich für unterschiedliche Einsatzzwecke im Haus. Natürlich sind Massivholzmöbel beliebt. Das Holz kann aber auch zum Vertäfeln von Decken und Wänden eingesetzt werden und wirkt auch als Parkettboden hervorragend. Trotz aller positiven Eigenschaften von massivem Holz, sollte man sich bei der Einrichtung jedoch auf einige Elemente beschränken. Ein vollkommen in Holz getäfeltes Zimmer mit Holzmöbeln kann schlichtweg überwältigend wirken. Das Holz kommt in luftigen, hellen Räumen am besten zur Wirkung und kann ausgezeichnet mit anderen Materialien in hellen, sanften Tönen kombiniert werden.

Holz untereinander kombinieren

Der heutige Einrichtungsstil erlaubt es, verschiedene Holzsorten miteinander zu kombinieren. Galt es früher, dass die Holzeinrichtung in einem Zimmer aus der gleichen Holzart hergestellt sein sollte, so gilt es heute als optisch interessant Holzarten in verschiedenen Maserungen und Farben miteinander zu kombinieren. Eine Truhe aus Mahagoni kann zum dunklen Nussbaum Parkett hervorragend wirken und auch der Tisch aus hellem Ahornholz passt dazu.
Auch in der Kombination mit anderen Materialien kann man dem Einrichtungsstil mit Holz durch unterschiedliche Farben eine ganz persönliche Note verleihen. Eine einfache Art, um Holz in Räumen zur perfekten Geltung zu verhelfen, ist der skandinavische Stil, bei dem helles Holz mit Weiß kombiniert wird. Man kann jedoch auch weitere Farben hinzufügen, mit denen man eine beschwingte Atmosphäre erzielt. Ein kühles Blau eignet sich dazu ebenso gut, wie ein warmes Sonnengelb.
Arbeitet man mit dunklem Holz, so schaffen Farben wie Schwarz, Khaki und sanfte Erdtöne eine schöne Kombination, die sich in einen Blickfang verwandelt.

Unterschiedliche Holztypen kennenlernen

Wenn man Holz kauft, sollte man sich mit einigen Fachausdrücken vertraut machen. Vollholz wird beispielsweise direkt aus dem Stamm herausgearbeitet und erfährt keine mechanischen Veränderungen. So kann man die natürliche Schönheit des Holzes optimal genießen. Massivholz wird zu Lamellen getrennt, geschnitten und gehobelt. Dann werden die Lamellen verleimt. Diese Struktur ähnelt dem natürlichen Wachstum des Holzes stark. Unter Kernholz versteht man das Holz aus dem inneren Kern der Bäume. Dieses zeichnet sich durch eine große Festigkeit aus und ist meistens dunkler, als das Holz aus den äußeren Schichten. Als Holzfurnier wird eine dünne Holzschicht bezeichnet, die vom Stamm geschnitten und auf Holzplatten aufgeklebt wird.

Industrial – der coole Wohnstil

Industrial Style ist sehr beliebt. Für diesen Einrichtungsstil sind abgenutzte Stahlkomponenten und unbehandelte Holzarten charakteristisch, welche mit fragmentarischen Merkmalen kombiniert werden, wie beispielsweise mit unverputzten Wänden.
Im Folgenden werden Tipps dazu gegeben, wie die eigene Wohnung in diesem Stil eingerichtet werden kann.

Industrial Style und Unikate

Der Perfektionismus liegt bei Einrichtung der Wohnräume im Industrial Style eher im Verborgenen. Doch jedes einzelne Möbelstück stellt bei diesem Stil ein Unikat dar. Die Farbe blättert gewollt ab, das Metall beginnt zu rosten und die Polsterung des Sessels scheint etwas mitgenommen aus. Das unverkennbare Design sorgt für ein urbanes Wohngefühl, ohne dass dafür sofort alle Möbelstücke ausgetauscht werden müssen. Denn der Look kann durch einzelne passende Möbelstücke und Accessoires gekonnt inszeniert werden.

Loftcharakter

Industrial Design sorgt für eine Loftatmosphäre im Wohnraum. Besonders in Wohnungen mit hohen Räumen wird besondere Wirkung erzielt. Doch selbst in kleinen Wohnungen kann mit paar Accessoires in diesem Stil erfolgreich nachgeholfen werden. Ansonsten bewirken Ledercouches mit Vintage-Kissen, ein Retroteppich oder ein unbehandelter Holztisch die besondere Atmosphäre in jedem Raum. Wer sich dazu entscheidet, die gesamte Wohnung in diesem Stil einzurichten, bringt in das Eigenheim den Fabrikcharme auf höchstem Niveau.

Industrial-Möbel

Alle Möbelstücke in diesem Stil haben einen Hauch von Vintage-Charakter. Diese bestehen meist aus unbehandeltem Holz oder aus der Kombination aus abgenutztem Metall und Stahl. Um solch ein Möbelstück zu bekommen, bedarf es einer aufwendigen Verarbeitung, welche jedoch jedes Möbelstück in ein Unikat verwandelt.

Farbauswahl

Im Bereich der Farbauswahl sind für diesen Einrichtungsstil vornehmlich gedeckte und erdige Töne charakteristisch, durch welche die Einrichtungsgegenstände einen echten Vintage-Charakter erhalten. Der Industrial Look erscheint unverkennbar durch die Verwendung von Orange, Rostrot, dunklem und hellen Braun sowie von Pastelltönen in Grün, Rose oder Blau.
Bei den verwendeten Materialien überwiegt Samt, wobei gewollte Flecken oder Markierungen als Kennzeichnungen für die nötige gewollte Imperfektion sorgen.

Materialien

Wenn es um die Möbelstücke geht, so kommen meist unbehandeltes Holz und Metall zum Einsatz. Raues Leder und die erwähnten Samtbezüge sind ebenfalls ein Kennzeichen dieses Stils.
Bei diesem Stil wirken die verwendeten Materialien oft gewollt alt und rostig. Dies verleiht diesem Stil jedoch seinen unverkennbaren Charme.

Dekoration

Es gibt mittlerweile eine riesige Vielfalt an möglichen Accessoires im Industrial-Look. Egal ob Gardinenstangen, Lampen oder Teppiche – all diese Kleinigkeiten bringen den Fabrikcharme einfach in die eigenen vier Wände. Daneben können die gewünschten Effekte auch einfach durch die Verwendung von Tapeten erzielt werden.

Soft Industrialv

Bei dem Begriff Soft Industrial handelt es sich um die Kombination von starken Industrieelementen und schlichten, modernen Möbelstücken. Solch eine Kombination wirkt nicht zu überladen und lässt ausreichend Spielraum zu.
Wer sich vom Industrial Style zwar angezogen fühlt, jedoch nicht gleich die ganze Wohnung in diesem Stil einrichten möchte, kann gerade in dieser Option die gewünschte Einrichtungsmöglichkeit erblicken.

Japanisch Wohnen

Kein anderer Satz zeichnet die japanische Wohnkultur so sehr aus wie der Satz “Weniger ist mehr”. Denn schließlich soll man die eigenen Wohnräume nicht unnötig überladen, sondern sich in diesen in erster Linie wohl fühlen. Aus diesem Grund kommt die japanische Einrichtung mit wenigen Dekorationselementen aus. Auch die Wandfarben sind eher zurückhaltend, wobei die Farben Weiß und Beige überwiegen. Sowohl die Möbel als auch die Dekorationsgegenstände werden meist in der Farbe Braun und Schwarz ausgewählt. Denn während die dunklen Farben für das Wohlgefühl in den Räumen sorgen, vergrößern helle Farben optisch den Raum.

Die Materialien, welche beim japanischen Wohnstil zur Anwendung kommen

Bei der Einrichtung von japanischen Häusern kommen ausschließlich Naturmaterialien zum Einsatz. So werden die Möbel nur aus Holz hergestellt und der Boden besteht aus geflochtenem Gras und aus Reisstrohkern, dem sog. “Tatami”.

Sitzgelegenheiten und die Raumaufteilung

Hier sitzt man nicht auf Sofas, sondern direkt am Boden, auf speziellen Sitzkissen. Die einzelnen Räumlichkeiten werden durch Schiebetüren, die sog. “Shoji” voneinander getrennt. Die Paravents, welche “Byobu” genannt werden, sorgen für zusätzliche Raumteilung.

Schlafplätze nach japanischem Stil

Im Gegensatz zu Europa wird in Japan auf Futons geschlafen. Diese werden zum Schlafen einfach auf dem Boden ausgelegt und am Morgen zusammengerollt und verstaut. Die Flexibilität eines Futons macht ihn ideal für Spontane Besucher. Ein Futon als Gästebett kann einfach ein- und ausgerollt werden und muss nicht erst aufwändig aufgepumpt werden.  Nicht zuletzt deshalb erfreut sich der Futon auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.

Japanische Kultur ist voll im Trend

Immer mehr Europäer wollen ihre Wohnung nach dem Vorbild Japans gestalten. Die Architektur Japans zeichnet sich in erster Linie durch eine leichte Bauweise aus, welche den Erdbeben trotzen soll. Daneben werden natürliche Materialien wie Papier, Holz oder Stroh ausgewählt. Verschiebbare Raumteiler und Wände sind ebenfalls charakteristisch für die japanischen Wohnräume. Durch diese werden die einzelnen Räume multifunktionell gestaltet, sodass ein Raum beispielsweise tagsüber ein Wohnzimmer darstellt und nachts ein Schlafzimmer.

Die Innenräume weisen sehr oft Gegenstände wie Shoji-Papier, Cha-Tansu, bzw. Tee-Kommoden und japanische Schriftzeichen als Verzierungen an der Wand auf. Das Licht in den Räumen ist nie zu grell, sondern eher matt. Die Möbelgegenstände werden meist auf das Minimum reduziert. Japanische Blumengestecke, die sog. Ikebana, schmücken sehr oft die Räume. Daneben sind in diesen oft Buddhastatuen und Bonsai-Bäumchen zu erblicken.

Japanische Einrichtung verlangt nach Genauigkeit und Einfachheit

Die Einrichtung der Wohnräume nach dem japanischen Stil richtet sich meist nach dem Prinzip der Natürlichkeit und der Einfachheit sowie der Kunstfertigkeit. Die im Alltag verwendeten Gegenstände werden alle mit äußerster Sorgfalt hergestellt. Die japanischen Wohnräume dürfen nie mit Schuhen betreten werden, sodass beim Betreten mit den Straßenschuhen der Alltag vor der Tür gelassen wird.

Für einen Europäer mag es schwerfallen, die Wohnung vollkommen im japanischen Stil einzurichten. Doch man kann sich zumindest bei der Wohnungseinrichtung an dem japanischen Wohnstil orientieren.

Bilderrahmen richtig aufhängen

Bilder an den Wänden sind sehr beliebt. Dies wundert nicht, zumal diese jeden Raum in einen individuellen Ort verwandeln. Doch das Aufhängen von Bildern kann sich manchmal schwerer gestalten, als gedacht. Zum Glück gibt es paar Tipps, mithilfe welcher das Aufhängen von Bildern einfach und schnell erledigt wird.

Die richtige Höhe

In erster Linie muss die richtige Höhe ausgewählt werden. Als Regel gilt, dass sich zwei Drittel des Bildes unter und ein Drittel des Bildes über der Augenhöhe befinden muss. Doch selbst Ausnahmefälle können richtig interessant erscheinen. So kann man zum Beispiel mit Absicht ein Bild extra hoch aufstellen und sogar mehrere Bilder auf den Boden.

Durch die Verwendung einer Leiste kann für Abwechslung gesorgt werden, und zwar jeden Tag. Dazu wird die Bilderleiste etwas höher an die Wand gedübelt.

Der richtige Abstand zwischen den Bildern

In schmalen Räumen, wie zum Beispiel dem Flur, sollte man nicht mehr als ein Bild aufhängen. Dieses sollte zudem nicht zu groß sein. Ansonsten brauchen die Bilder nebeneinander aufgehängt ausreichend Abstand, damit sie auch zur Geltung kommen. Da sollte man sich am besten überlegen, welche Bilder man öfter betrachten möchte. Denn solche Bilder gehören in das Wohnzimmer.

Farbabstimmung

Wenn es um Bilder geht, kann man durch die Farbauswahl richtige Effekte erzeugen. So kann man beispielsweise die Farben auf dem Foto mit den Farben der Wohnaccessoires abstimmen. Oder sogar schwarz-weiße Bilder mit denjenigen kombinieren, die farblich richtig zur Geltung kommen wollen, wie zum Beispiel mit Rosa oder Rot.

Wandgalerie

Eine Wandgalerie bietet die Möglichkeit, Bilder einfach spontan aufzuhängen. Dazu werden einfach dreimal fünf Nägel mit Hilfe einer Wasserwaage eingeschlagen. Auf diese werden anschließend sowohl Bilder als auch Postkarten oder hübsches Papier befestigt. Am besten mit Clips. Dadurch wirkt die ganze Galerie wie eine phantasievolle Einheit, die alle Blicke auf sich zieht. Durch das Lassen von Freiräumen wird die Lässigkeit im Raum unterstrichen.

Petersburger Hängung

Bei der sog. Petersburger Hängung sind die Bilder nicht an imaginären Linien ausgerichtet, sodass das Ensable vielseitig wirkt und sich nach belieben in alle Richtungen ergänzen lässt. Damit alles zu einer Einheit verschmilzt, hält man sich am besten an ein Farbcode und greift zu schwarzen Rahmen.

Kante an Kante aufgehängt

Man kann die Bilder auch Kante an Kante aufhängen. Dadurch wirken die Bilder wie eine große Collage. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass es ein verbindendes Element gibt, wie zum Beispiel die Schrift.

Das klassische Aufhängen

Es ist schön, wenn die Bilderrahmen alle gleich groß sind und in gleichem Abstand voneinander entfernt aufgehängt werden. Dazu müssen jedoch alle Zwischenräume, sowie die Höhe jedes Bilderrahmens exakt ausgemessen werden. Pro Bild sollte man mit je zwei Schrauben arbeiten. Daneben darf die Wasserwaage keinesfalls fehlen.

Fun Fact: in Düsseldorf gibt es praktisch ein kleines Museum, das dem Bilderrahmen gewidmet ist, den Link zur Ausstellung gibt es HIER.

 

5 Tipps für den skandinavischen Einrichtungsstil

Der skandinavische Einrichtungsstil ist gekennzeichnet von Schlichtheit, Minimalismus und einer zeitlosen Schönheit. Daher wundert es nicht, dass diesem viele Menschen regelrecht verfallen sind. Durch paar nützliche Tipps kann dieser Stil ganz einfach in die eigenen vier Wände integriert werden.

Der skandinavische Einrichtungsstil – einer der beliebtesten Einrichtungsstile überhaupt

Der skandinavische Einrichtungsstil mit seinen klaren Formen, hellen Farben und viel Holz findet immer mehr Einzug in die deutschen Wohnungen. Dieser Stil vereint Gemütlichkeit mit modernem Design und wirkt dabei locker, stylisch und unaufgesetzt.
In diesem Design spiegelt sich die Natur Skandinaviens wieder – frei von überflüssigen Verzierungen.
Dabei wird sehr viel mit heimischen Materialien gearbeitet und selbst die Farben der Landschaft sind bei diesem Einrichtungsstil sehr wichtig. Da die Winter Skandinaviens kalt und lang sind, werden in den Wohnräumen Weiß, Pastellfarben und viele Grautöne bevorzugt.

Der unschlagbare Vorteil der schlichten skandinavischen Möbel lässt sich mit unterschiedlichen Stilen kombinieren. Dadurch wird es mit diesem Einrichtungsstil nie langweilig.

Der Einsatz natürlicher Materialien

Da dieser Einrichtungsstil sehr naturorientiert ist, wird gern zu natürlichen Materialien wie Holz zurückgegriffen. Bevorzugt werden dabei Kiefer, Fichte und Birke. Diese sind warm und sorgen für eine natürliche Frische im Raum. Die vertäfelten Decken oder Wände wirken beim skandinavischen Stil nicht altbacken, sondern gehören zu diesem Einrichtungsstil einfach dazu. Dabei kommen jedoch weiß lackierte Bretter zum Einsatz oder Bretter aus hellem Holz. Ansonsten spielen bei diesem Stil auch Leinen und Baumwolle, sowie Glas und Porzellan eine große Rolle. Oft zu finden sind auch emailliertes oder eloxiertes Aluminium und gepresster Stahl.

Es überwiegen helle Farben

Bei den Farben überwiegen neben Grau und Weiß als Basis Pastelltöne. Selbst ein knalliger Hingucker findet gelegentlich Platz in skandinavisch eingerichtetem Raum. Ansonsten passen eisiges Blau und zartes Rosa sowie Mintgrün hervorragend zu diesem Stil. Durch diese Farben kommt der skandinavische Einrichtungsstil hervorragend zur Geltung, ohne aufdringlich zu wirken.

Die Rolle des Lichts in skandinavisch eingerichteten Räumen

Die Winter in Skandinavien sind sehr lang und dunkel. Daher wird dem Licht besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Wem dazu die Fenster und Türen fehlen, kann durch reflektierende Dekoelemente für zusätzlich Licht im Raum sorgen. Spiegel eignen sich hierzu optimal an, sowie weiße Stoffe.

Schlichte Formen

Die Formen sind hier schlicht und das Design gradlinig und klar. Nicht die Ästhetik, sondern die Funktionalität steht hierbei im Vordergrund. Daher wird sehr gern auf modische Auffälligkeiten verzichtet.

Less is more

Der wichtigste Tipp für ein skandinavisch eingerichtetes Haus lautet: “Less is more”. Denn gerade die Einfachheit sorgt für ausreichend Gemütlichkeit. Zwar gibt es liebevolle Details, doch die Zimmer sind nie vollgestellt. Da einzelne Stücke ausreichend Raum zur Verfügung bekommen, kommen sie noch besser zur Geltung.

 

Wer zufällig mal in Kopenhagen unterwegs ist, der sollte unbedingt das Designmuseum dort besuchen! Das ist nämlich voll von klassischen skandinavischen Möbeln.